M09

Sa, 28.3.,
17:00 (Ausstellungshalle):

Ketan: DIE ALTERNATIVE kann kommen.

Der LandschafftsBeleber, LebensKünstler und LiebesBeauftragte Rolf KeTaN Tepel verlässt nach 21 Jahren die Stadt Köln. Er erläutert die Frage, warum DER ALTERNATIVE gehen muss, damit DIE ALTERNATIVE kommen kann. Über die Möglichkeiten von Brachen und warum es dringend an der Zeit ist, von weiteren “BESETZUNGEN” abzusehen.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Friedensbildungswerk Köln.

 

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19:30 (Ausstellungshalle)

Anselm Neft: Helden in Schnabelschuhen
Lesung

Max und Katja sind Freunde. Mehr nicht. Gerade haben sie ihr Philosophiestudium abgeschlossen und wissen viel, nur nicht, wie wovon sie nun leben sollen. Katja will Philosophie ins Volk tragen. Max findet für einen Mann von Geist jegliche Lohnarbeit erniedrigend. So geraten sie als Vertretung in die Mittelalterband „Kobold“. Sie blasen Schalmeien und schlagen Schellenkränze und nennen sich Theoprastus Bombastus von Witterschlick und Sancta Benedicta — Wanderpäpstin und Gegenhure. Die sommerliche Deutschlandtour führt sie zu hessischen Hochzeiten, Harzer Hitlerfans, lachhaften Landkommunen, bayrischen Burgfesten, rheinischen Rollenspielern, dem rätselhaften Rabenvater – und an den Rand eines soliden Nervenzusammenbruchs. Die beiden haben gewettet: gelingt es Katja, mit philosophischen Reden nachhaltig etwas zu bewirken, nimmt Max ab auf das sogenannte Normalgewicht. Behält Max Recht, dass der Mensch nur hört, was er hören will, dann muss Katja ihn heiraten.

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20:30 (Backhaus):

Julianda

Zuerst teilten die zwei Sängerinnen eine Wohnung, jetzt eine Bühne. DIe Band Julianda nimmt euch mit ihren Gitarren und Stimmen mit in eine Welt voll Lagerfeuerharmonie. Mitsingen erlaubt!

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22:00 (Café-Wagen):

Das philosophische Nachtgespräch
Mit Dr. Marek Zmiejewski

Was heißt Denken in postmetaphysischer Zeit?
Das Thema ist natürlich eine Anlehnung an das Denken M. Heideggers, aber durch den Zusatz „in postmetaphysischer Zeit“ zugleich eine doppelte Herausforderung an uns. Sollen wir nur konstatieren, dass mit metaphysischen Fragen der Art: Was kann ich wissen? was darf ich hoffen?, was soll ich tun? für uns endgültig vorbei ist? Von den möglichen Antworten auf diese Fragen hängt doch der Sinn meiner Existenz ab. Darf ich sie stellen und dadurch mein Leben zu klären und (wenn möglich) bewusst zu gestalten versuchen, oder bin ich lediglich auf die Laune des Seinsgeschicks und auf die (vorläufigen) Meinungen der postmetaphysischen Experten angewiesen?
Nur 9 Plätze.
mareksw

Ein Gedanke zu “M09

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