M13

Sa, 25.07.15:
17:30 Ausstellungshalle

Uwe Ciesla: Kommune – die gelebte Alternative

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Bereits in den 1970er Jahren wurden Kommunen gegründet, in denen gemeinschaftlich gelebt, anders gewirtschaftet und kollektiv gearbeitet wurde. Es entstanden Orte, an denen Menschen Geld teilen, Produktionsmittel gemeinsam besitzen und den Alltag zusammen gestalten. Auch heute noch gibt es in Deutschland eine aktive Kommunebewegung, die beharrlich daran arbeitet, alternative Gesellschafts- und Lebensentwürfe zu entwickeln und umzusetzen.

In der Nähe von Bremen ist im Jahr 1989 im Zuge dieser neueren Kommunebewegung das Gemeinschaftslebens- und Wohnprojekt auf der Finkenburg im Landkreis Verden entstanden. Uwe Ciesla ist Bewohner der Finkenburg und Mitautor des Kommunebuches, das Ende 2014 erschienen ist. In dem Buch berichten Menschen, die selbst in Kommunen leben, über kommunitäre Lebenszusammenhänge, über ihre Standpunkte, Ziele, Wünsche und Hoffnungen, aber auch über Probleme und kritische Auseinandersetzungen innerhalb der Kommuneszene.

19:00 Ausstellungshalle:

Jörg Bergstedt: Die Beherrschung verlieren. Anarchie in Theorie und Praxis (II)

jörgYTBWie geht Herrschaftsfreiheit?
Einblicke in eine zukünftige Welt ohne Herrschaft: Lässt sie sich vorhersagen? Wie könnte sie aussehen? Was wirkt in ihr und was zeichnet sie aus? In mehreren Thesen sollen die Bausteine einer herrschaftsfreien Welt deutlich werden – nicht in Form konkreter Entwürfe, sondern als Aspekte, wie eine herrschaftsfreie Welt organisiert sein müsste. Der Vortrag soll eine Mischung aus kurzen Lesungen, verbindenden Worten und der Möglichkeit zu Nachfragen und Diskussion werden.

 21:00 Große Halle

Noisemassaker (Konzert)

Cologne based multimedia-artist duo.

experimenting , probing and publishing in:
Musick, Noise, artworX,objects,Installations, and public Nuisance!
https://www.facebook.com/noisemassakkaa

 

22:00 Backhaus

Offene Lesebühne

Dein Text.
Deine Bühne.

23:00 Caféwagen:

Das philosophische Nachtgespräch
mit Marek Zmiejewski

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Warum fürchten wir uns vor Philosophie? – weil wir nicht wider unser Wissen, sondern wider unser Nichtwissen reden.
„Und so reden wir … im Verkehre und belügen … den Nachbar“ (Nietzsche)

22:30 Zwischenraum:

Afro Brothers (Konzert)

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