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Das Lichtdirigat findet erst am 26.09. statt!
Sa, 19.09.15:
11:00 Ausstellungshalle

Theoriewochenende zur Herrschaftsfreiheit
Wie kann eine herrschaftsfreie Welt aussehen? Diese Frage beschäftigt PhilosophInnen, manch zukunftsorientierten PolitikerInnen oder AktivistInnen, Roman- und Sachbuchschreiberlinge. Doch ein kritischer Blick zeigt meist: Zukunftsdebatten sind eher ein Abklatsch heutiger Bedingungen mit netteren Menschen in der Führung. „Freie Menschen in freien Vereinbarungen“ ist radikal anders: Mit scharfem, analytischen Blick werden die Bedingungen seziert, unter denen Herrschaft entsteht, wie sie wirkt und was sich wie ändern muss, damit Menschen aus ihrem Streben nach einem besseren Leben (Eigennutz) sich nicht nur selbst entfalten, sondern genau dafür die Selbstentfaltung aller Anderen brauchen und deshalb mit herbeiführen. Aus Konkurrenz wird Kooperation, das Normale weicht der Autonomie.
Mit Jörg Bergstedt

17:30 Ausstellungshalle

Kölner selbstverwaltete Betriebe geben Einblicke und Ausblicke

ksvb_logos (1)Ton Steine Scherben singen „Ich bin nicht über dir, bin nicht unter dir.
Ich bin neben dir.“ Klar, aber kann das im Betrieb funktionieren, wo der Markt zwingt, knallhart zu kalkulieren und wo es üblicherweise gilt,
stets funktionieren zu müssen?
Sechs Kölner selbstverwaltete Betriebe meinen ja. Wie haben sie sich
intern „nebeneinander“ organisiert? Haben sie Möglichkeiten gefunden,
die Zumutungen von Marktwirtschaft zu entschärfen? Gibt es ein
solidarisches Miteinander? Selbstverwaltler*innen geben Einblicke und
laden zur Diskussion über Ausblicke ein. Wie wäre es, wenn es mehr
solcher Betriebe gäbe? Können sie Keimformen für ein Jenseits des
Kapitalismus werden? Worin bestehen Chancen, worin Grenzen zur
Gesellschaftsveränderung?

Informationen: http://www.lokotopia.net/index.php/sebek

19:30 Ausstellungshalle:

Jörg Bergstedt: Die Beherrschung verlieren. Anarchie in Theorie und Praxis (IV)

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Theoriewochenende zur Herrschaftsfreiheit im Rahmen der Vorlesungsreihe „Die Beherrschung verlieren: Anarchie in Theorie und Praxis“
Wie kann eine herrschaftsfreie Welt aussehen? Diese Frage beschäftigt PhilosophInnen, manch zukunftsorientierten PolitikerInnen oder AktivistInnen, Roman- und Sachbuchschreiberlinge. Doch ein kritischer Blick zeigt meist: Zukunftsdebatten sind eher ein Abklatsch heutiger Bedingungen mit netteren Menschen in der Führung. „Freie Menschen in freien Vereinbarungen“ ist radikal anders: Mit scharfem, analytischen Blick werden die Bedingungen seziert, unter denen Herrschaft entsteht, wie sie wirkt und was sich wie ändern muss, damit Menschen aus ihrem Streben nach einem besseren Leben (Eigennutz) sich nicht nur selbst entfalten, sondern genau dafür die Selbstentfaltung aller Anderen brauchen und deshalb mit herbeiführen. Aus Konkurrenz wird Kooperation, das Normale weicht der Autonomie.
Das Theoriewochenende bietet die Möglichkeit zur intensiven Diskussion, zum Hinterfragen und Weiterentwickeln aller Positionen, die in den vergangenen Vortragsabenden angesprochen wurden. Um Diskussionsansätze zu schaffen und auch neuen Interessierten den Einstieg zu erleichtern, werden ca. 40 Thesen zur Theorie der Herrschaftsfreiheit ausgehängt.

http://www.projektwerkstatt.de/

21:00 Große Halle:

Paco de Sousa (Konzert)

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Der Gitarrenvirtuose Paco de Sousa spiel Latino-Musik, Spanisch, Flamenco, Folk…

23:00 Zwischenraum

African Jam Session (Konzert)

Pan-KontinentaleJam Session, afrikanische Beats treffen auf Free-Jazz-Trompete und elektronische Saz… Gourmet-Kulturclash!

22:00 Backhaus

Offene Lesebühne

Dein Text.
Deine Bühne.

22:00 Ausstellungshalle:

Das philosophische Nachtgespräch
mit Marek Zmiejewski



Sehen wir nicht untätig zu, wie vor unseren Augen ein Traum der Generationen von freiem und demokratischem Europa verspielt wird?
„Ein Tag wird kommen, wo die Waffen Euch aus den Händen fallen werden! … Ein Tag wird kommen, wo Ihr, Frankreich, Rußland, Italien, England, Deutschland, all ihr Nationen des Kontinents ohne die besonderen Eigenheiten Eurer ruhmreichen Individualität einzubüßen, Euch eng zu einer höheren Gemeinschaft zusammenschließen und die große europäische Bruderschaft begründen werdet¦ … „
Victor Hugo
Eröffnungsrede zum Pariser Friedenskongress am 21. August 1849

„Die ersehnte Idee Europas der Völker begann erst nach dem Grauen des Zweiten Weltkriegs Realität zu werden. Betrachten wir jedoch das Welt-Geschehen nur als Kampf der Machtblöcke (Russland, Amerika, China, Europa), die anstreben, die Welt zu beherrschen, und dadurch in Interessen- Konflikte mit den Konkurrenten geraten, dann geben wir die schwer erkämpften Errungenschaften der Generationen, den Neuen Anfang in der Menschheitsgeschichte auf.“
Marek Zmiejewski

So, 20.09.15:
11:00 Ausstellungshalle

Theoriewochenende zur Herrschaftsfreiheit
Wie kann eine herrschaftsfreie Welt aussehen? Diese Frage beschäftigt PhilosophInnen, manch zukunftsorientierten PolitikerInnen oder AktivistInnen, Roman- und Sachbuchschreiberlinge. Doch ein kritischer Blick zeigt meist: Zukunftsdebatten sind eher ein Abklatsch heutiger Bedingungen mit netteren Menschen in der Führung. „Freie Menschen in freien Vereinbarungen“ ist radikal anders: Mit scharfem, analytischen Blick werden die Bedingungen seziert, unter denen Herrschaft entsteht, wie sie wirkt und was sich wie ändern muss, damit Menschen aus ihrem Streben nach einem besseren Leben (Eigennutz) sich nicht nur selbst entfalten, sondern genau dafür die Selbstentfaltung aller Anderen brauchen und deshalb mit herbeiführen. Aus Konkurrenz wird Kooperation, das Normale weicht der Autonomie.

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