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Sa, 16.04.16:
17:30 Ausstellungshalle:

Christian Brosig: Dre:RAUM – Wohnexperiment für eine lebenswerte Zukunft

Kreisläufe schließen – und zwar dezentral und regenerativ! Diese Forderung steht hinter dem Namen des Projekts dre:RAUM, das Mitte 2014 von Christian Brosig initiiert wurde. Aus der Idee, nachhaltigen, sozialen und auch kostengünstigen Wohnraum zu schaffen, ist ein interdisziplinäres Projekt an der TH Köln geworden, an dem Studierende aus unterschiedlichen Fachbereichen Konzepte für Wohnmodule zur Umwandlung von Hallen in gemeinschaftlichen Wohnraum erarbeiten. Nur bei Konzepten soll es aber nicht bleiben.
Eine Kurzvorstellung von Christian Brosig.
www.dreraum.de

17:45 Ausstellungshalle:

Isabel Finkenberger: Zusammenleben in integrierten Nachbarschaften

Die Entwicklung integrierter Nachbarschaften lassen uns das Verhältnis zwischen Gemeinschaft und Individuum neu verhandeln. Nachbarschaftliches Wohnen und Wirtschaften, neue Formen einer Gemeinwohlökonomie und die Stadt durch Akteure sind derzeit in aller Munde. Einige versuchen, diese Lebensweisen in neu gegründeten Dörfern mit ausgewählten Mitbewohnern zu realisieren, andere setzen gezielt auf neue Stadtbausteine, die den urbaneren Kontext aufgreifen und weiterdenken.
Wie wollen wir in Zukunft leben? Welche Räume und Spielregeln brauchen wir dafür? Anhand von historischen und zeitgenössischen Quartiersansätzen sollen eben jene Fragen gestellt und gemeinsam diskutiert werden.

www.studioifplus.org

19:45 Ausstellungshalle:

Hanna Parnow & Freund*innen im Gespräch: Let’s talk about… Polyamory

Polyamorie, ein englisches Kunstwort aus dem griechischischen πολύς polýs „viel, mehrere“ und lateinisch amor „Liebe“, ist ein Sammelbegriff für die Praxis, Liebesbeziehungen zu mehr als einem Menschen zur gleichen Zeit zu haben. Dies geschieht mit vollem Wissen und dem Einverständnis aller beteiligten Partner_innen. Wir wollen uns an diesem Fortsetzungs-Abend dem Konzept weiter nähern, Beispiele hören, mit Menschen ins Gespräch kommen, die diese Praxis schon längere Zeit leben und Raum für eure Fragen lassen. Durch den Abend führen Hanna & Katha.

 

  21:00 Zwischenraum

Byggesett Orchestra

“Improvisational music moved counter-clockwise. Rock, Jazz, foreign culture sound samples … it’s all here. Great record for the new millennium of free-spirited world music.
(Earwaves, San Rafael, US)

georg sehrbrock: piano, keys, programming
peter körfer: aka dj randomplay, loops, el bass, programming
markus tuerk: trumpet
andre hasselmann: drum
jörg pispers: visual concept, VJ

http://belgium.bandcamp.com/

22:00 Große Halle

TUT-TUT RELEASE #006
Johannes Thies (D) / Heinrich Hass (D)

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JOHANNES THIES: Initiator der großartigen 62 Stunden Langzeitliteraturstrecke #SHITCOLOGNE. Ausgehend vom Gedanken des nonstop-NON, einem Verteilerkreisel gleichgesinnter Silberrücken, die sich aufmachten in Zeiten digitaler Demenz etwas Wahrhaftigkeit und damit letztlich DIE Essenz zu finden. Schreiben ist für ihn nicht reines Mittel zum Zweck. „Bewusst weniger wissen.“ Das beweisen die beiden erschienen Bücher aus der Reihe „Information“. Die Texte beschreiben Widersprüchlichkeit und Freiheit des sogenannten Informationszeitalters und seiner neuesten Gegenkultur. Inspiriert von den Schriften der Beat-Generation beinhalten sie einen stromlinienförmigen Mix aus Essays, Tagebucheinträgen und kürzeren Geschichten. An diesem Abend wird Johannes Thies die Kollobaration mit dem TUT-TUT Magazin (#006) vorstellen. Wir freuen uns sehr diesen weitgereisten Mann heute Abend bei uns begrüßen zu dürfen!

http://www.gonzomode.com

HEINRICH HASS: Als ,Doktor John Proktor’ massakrierte er die sauerländische Hip Hop Szene. Seit seiner Immigration ins Rheinland ist er bekannt als Partyschreck und sorgt für Angst, Faszination und warme Schenkel auf allen Rummelplätzen. In beiden Rollen warf er bisher mehr Fragen als Antworten auf. Sein Musikprojekt Tourette Talking sorgte für noch mehr Verwirrung. Seitdem er als Heinrichs Hass im Februar 2014 das Programm der Ox-Kolumnisten im Stereo Wonderland sprengte, hat er nun ein weiteres Metier gefunden, in dem er voller Freude Unheil anrichten kann: Dem Schreiben, Veröffentlichen und Lesen von autobiografischen Texten. Größenwahn, Drogenexzesse und durchweg beknackte Freunde – willkommen in der Welt des klassischen Sauerländers… Vorletztes Jahr erschien seine erste Veröffentlichung, selbstverlegt im Fanzine TUT-TUT (#001). Die Brigitte meint dazu: „Skurrrril, hart und präzise.“ Wir sind gespannt!

http://shitcologne.de/stornograph

TUT-TUT MAGAZIN: Die Kölner Dada-Könige Heinrich und Neitscho riefen das Fanzine 2014 ins Leben. Dabei gestalten wechselnde Protagonisten je eine Ausgabe – ganz nach Gusto. Vorranging geht es ihnen um Literatur, die komprimiert auf 24-26 Seiten mit Text und Illustrationen, in einem schwarz/weiß-Design daher kommt. In der Vergangenheit sind vier Ausgaben erschienen, u.a. mit Sascha Bisley (Autor), John Chikago (Fotografie/Collagen) und Heinrich Hass. Sie veranstalten Lesungen, Festivals und Abende in Spelunken, hauen raus und versuchen sich bei aller Ernsthaftigkeit ihres Unterfangens, doch nicht immer zu ernst zu nehmen.
TUT-TUT beschreibt also das Absurde, das Gagagetöse und wirft dabei ein Schlaglicht auf die stornösen, abseitigen Momente des Lebens. „Es geht nicht darum zu schocken, aber darum Grenzen auszuloten und Dinge zu bringen, die im weichgespülten Kunst- und Literaturbetrieb nicht unbedingt möglich sind.“ Dabei begeben sie sich Monat für Monat auf die Suche nach Protagonisten, die – wie sie denken – ganz understatement, einen Mehrwert für den Rest des Erdballs haben.

https://www.facebook.com/tuttutmag

Im Anschluss:

 

Offene Lesebühne

Dein Text.
Deine Bühne.
Ohne Voranmeldung.

Mit Roman Marx und Peter Sorry.

23:00 Historischer Caféwagen:

Das philosophische Nachtgespräch
mit Dr. Marek Zmiejewski

Wie erreichen wir Glück noch in diesem Leben und in dieser Welt?
Glücksrezepte von großen Denkern, Marek Zmiejewski und von uns allen für uns alle.

Vortrag und Streitgespräch mit
Dr. Marek Zmiejewski

 

ohne Zeit:

Kolb Afro Ensemble


Seit Jahren spielt eine große Community pan-afrikanischer Musiker zusammen mit internationalen Gästen in der Kolbhalle. Herausgekommen ist ein einzigartiger Sound, der sich zwischen traditioneller afrikanischer Musik, Dancehall, Dub und Reggae bewegt.


 


Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Friedensbildungswerk Köln.


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