m24

Sa, 18.06.16:

16:30 Führung durch die Kolbhalle mit Lelde Suetcue

17:45 Ausstellungshalle:

Marianne Gronemeyer: Kunst kommt von können. Lebenskunst auch

 

gronemeyervortrag4

Kunst kommt von ‚können‘ und zwar klein geschrieben. Will sagen, sie erwächst aus einem Tun, das die Könnerschaft, derer es zum Kunstschaffen bedarf, erst hervorbringt. Ein wesentliches Merkmal der Kunst ist demnach, dass es sie eigentlich nicht gibt, sondern dass sie immer erst entsteht. Sie ist immer unterwegs. Was als Ergebnis dieses Tuns dann herausspringt, ist zweierlei.

Da ist einerseits das Können (groß geschrieben), die Fähigkeit, die Könnerschaft, die wir dabei erlangen.

Andererseits erwächst aus dem gleichen Tun, aus dem die Könnerschaft entsteht, ein Werk, ein Kunstwerk in einem sehr weiten Sinn. Ein Kunstwerk ist demnach dasjenige, was wir mit der Könnerschaft, die beim Tun entstanden ist, zur Erscheinung bringen. Immer geht es dabei um ein Mögliches, das wirklich werden w i l l. Das gilt erst recht für die Lebenskunst.


19:45 Ausstellungshalle:

Lillith Kreiß: Inkrementelles Leben, Inkrementelles Bauen

 

lilith1Ein Vortrag über Architektur, die den Menschen in den Bauprozess integriert und Freiheit zur Weiterentwicklung lässt.

Inkrementelle Entwicklung heißt ’stufenweise‘ Entwicklung. Besonders in ärmeren Regionen der Welt und Slum-Bauten wird bereits darauf gesetzt: Es entsteht nur ein halbes Haus, das erweiterbar ist oder es werden lediglich Anschlüsse und eine Grundstruktur geboten.
Bestehende Siedlungen werden informell durch ihre Bewohner erweitert (so wird der Balkon kurzerhand zur Wohnzimmererweiterung) und Familien verkleinern oder vergrößern ihre Häuser.
Was sind die Qualitäten und Vorteile dieser Herangehensweise? Welche Projekte werden lokal und global geplant? Und in wie weit kann inkrementelle Architektur auch in Deutschland angewandt werden. Ist sie womöglich eine Antwort auf die deutsche Verstädterung?

 

 21:00 Zwischenraum

PROPAGANDA & VERWIRRUNG 

13014827_10205766471662177_1442862305_n

Das aktuelle Programm 2015/2016 „PROPAGANDA & VERWIRRUNG“ von Bea Dickas:
Neue Elektronische Klangkonstruktion und Rekonstruktion im Bereich Bild-Ton-Kombination mit elektronischen Geräten und anderen Maschinen.
Ein Mix aus Soundcollagen mit spontan generierten Drumpatterns – geloopte Sequencer- & Synthieklängen sowie Sprachfragmente und Fieldrecordings.
Vertonte Zustände in Zeiten von PROPAGANDA & VERWIRRUNG
… in Zeiten der Unsicherheit …
klärt das Büro für PROPAGANDA & VERWIRRUNG auf:
-sachlich
-klar
-umfassend
Es geht um Überwindung von Inhalten, um zu deren tieferer Bedeutung vorzudringen. Solange Inhalte noch nicht überwunden sind, wird sich Das Büro für PROPAGANDA & VERWIRRUNG unermüdlich für Sie einsetzen.
Es geht um Leere, Etikettenschwindel, Pizza, Kaiser und Diktatoren, Schönheit, … Nicht zuletzt wird eine sofortige Währungsreform gefordert.
MEMBRAN als Ausgangspunkt eines Experimentes am Rande des DAda.
In Kürze erscheint die erste Ausgabe #001 der Informationsbroschüre aus dem Hause „PROPAGANDA & VERWIRRUNG“ mit Texten, Fotos und auch Inhalten, generiert von Bea.

22:00 Große Halle:

Lutine – Le Film

13170086_10154114278166894_1897132470_o„LUTINE“ ist das Synonym für „Polyamorie“ im Französischen, geprägt von der Autorin Françoise Simpère. Es kommt vom altfranzösischen Verb „ lutiner“, das „becircen“ oder „verführen“ bedeutet. Daraus folgend werden „lutin“ und „lutine“ „(Elf“ oder „Kobold“) für Menschen in polyamoren Beziehungen verwendet. Als schelmische und spitzbübische Bewohner_innen einer Parallelwelt, die für den Rest der „normalen“ Welt meist unsichtbar sind, beinhalten diese Bezeichnungen -im Gegensatz zu „Poly“- etwas Magisches…

„Lutine- der Film“ handelt von einer Regisseurin, die eine Dokumentation über Polyamorie dreht. Irgendwo zwischen Dokumentation und Fiktion geht sie mit diesem Projekt Risiken ein und kann nicht immer die Konsequenzen ihres Handelns einschätzen…
Wird ihr Geliebter den Herausforderung der Polyamorie gewachsen sein? Wird sie ihren Film fertigstellen können?

Im Anschluss Gesprächsmöglichkeit mit Katha.

http://lutineetcie.com/lutinelefilm/

23:00 Ausstellungshalle

 

Offene Lesebühne

Dein Text.
Deine Bühne.
Ohne Voranmeldung.

Mit Roman Marx und Peter Sorry.

23:00 Historischer Caféwagen:

Das philosophische Nachtgespräch
mit Marek Zmiejewski

 


 

23:00 Zwischenraum:

Kolb Afro Ensemble


Seit Jahren spielt eine große Community pan-afrikanischer Musiker zusammen mit internationalen Gästen in der Kolbhalle. Herausgekommen ist ein einzigartiger Sound, der sich zwischen traditioneller afrikanischer Musik, Dancehall, Dub und Reggae bewegt.


 


Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Friedensbildungswerk Köln.
Marianne Gronemeyer mit freundlicher Unterstützung der Bezirksvertretung Ehrenfeld.


Newsletter – keine Veranstaltung verpassen: